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Umbau Scheune zum Wohnhaus

Umbau Scheune zum Wohnhaus

Umbau – Wohnen im Stall

Umbau und Sanierung einer Scheune von 1937 in Herbrechtigen-Anhausen

Allgemeine Objektinformation

Auf dem landwirtschaftlich geprägten Areal des Wangenhofes in Herbrechtigen-Anhausen wurde eine Scheune aus den 1930er-Jahren zu einem zeitgemäßen Wohnhaus umgebaut.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Bauen im Bestand im Außenbereich durch präzise Planung, baurechtliche Klarheit und respektvollen Umgang mit der vorhandenen Substanz möglich ist.

Ausgangssituation & baurechtlicher Rahmen

Die Bauherrschaft trat 2018 mit dem Wunsch an uns heran, auf dem elterlichen Grundstück ein neues Wohnhaus zu errichten. Vorgesehen war zunächst ein Neubau in Holzständerbauweise in Verlängerung der bestehenden Scheune.

Da sich das Grundstück im Außenbereich befindet, wurde frühzeitig das Gespräch mit dem zuständigen Bauamt gesucht. Das Ergebnis war eindeutig:
Ein Neubau ist an dieser Stelle nicht genehmigungsfähig.

Gleichzeitig eröffnete sich jedoch eine Alternative:
Der Umbau eines bestehenden Gebäudes wurde seitens der Behörde grundsätzlich in Aussicht gestellt.

Bestandsanalyse & Projektentscheidung

Im Rahmen einer gemeinsamen Ortsbesichtigung wurde der gesamte Gebäudebestand analysiert.
Besonders überzeugte eine sehr gut erhaltene Scheune aus dem Jahr 1937:

  • solide Bausubstanz

  • tragfähige Konstruktion

  • außergewöhnliche Raumhöhen

  • großes architektonisches Potenzial

Auf Basis dieser Analyse fiel die Entscheidung, die Scheune vollständig zum Wohnhaus umzubauen.

Planungskonzept & Raumorganisation

Durch die Umnutzung der Scheune konnten rund 165 m² Wohn-/Nutzfläche realisiert werden.
Ein zentrales Qualitätsmerkmal des Projekts sind die außergewöhnlichen Raumhöhen von ca. 4 m bis über 10 m im Bereich des Treppenhauses.

Erdgeschoss

  • offener Wohn- und Essbereich

  • Technik- / Hauswirtschaftsraum

  • Gästebad

Dachgeschoss

  • vier Schlafzimmer

  • großzügige Galerie als Büro- und Bibliotheksbereich

  • Familienbad

Die Grundrissorganisation ist bewusst klar und funktional gehalten und nutzt die besondere Gebäudestruktur optimal aus.

Architektur & Gestaltung

Die äußere Erscheinung orientiert sich bewusst am ursprünglichen Charakter der Scheune.
Die Holzfassade nimmt die frühere Scheunenverkleidung auf und bewahrt die Identität des Gebäudes.

Im Innenraum wurden – wo konstruktiv möglich – bestehende Hölzer, Stützen und Streben sichtbar belassen.
Die neue Innenarchitektur ist modern interpretiert, bleibt jedoch zurückhaltend und dem ländlichen Kontext angemessen.

Energie & Nachhaltigkeit

Durch den behutsamen Umgang mit dem Bestand und gezielte energetische Maßnahmen konnte ein hoher Effizienzstandard erreicht werden:

  • Holzfaserdämmung der Gebäudehülle

  • neue 3-fach verglaste Fensterelemente

  • Wärmepumpe mit Fußbodenheizung

  • Kaminofen

  • Vorbereitung für Photovoltaikanlage

Das Gebäude erreicht den Standard KfW-Effizienzhaus 55.

So verbindet das Projekt Bestandserhalt, nachhaltige Materialien und deutlich reduzierte Energiekosten.

Projektabschluss

Die Umbauarbeiten wurden Ende April 2021 erfolgreich abgeschlossen.
Die Bauherrschaft konnte in ihr neues Zuhause einziehen – ein Wohnhaus, das Geschichte, Raumqualität und zeitgemäßen Wohnkomfort miteinander verbindet.

Projektfazit

Der Umbau der Scheune in Herbrechtigen-Anhausen zeigt, welches Potenzial im Bestand liegt – insbesondere im sensiblen Außenbereich.
Durch präzise Planung, baurechtliche Klarheit und einen respektvollen Umgang mit der vorhandenen Substanz entstand ein individuelles, nachhaltiges und architektonisch hochwertiges Wohnhaus.

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