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Der moderne Holzbau hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenlösung zu einer ernstzunehmenden Alternative im Wohnungs-, Gewerbe- und Objektbau entwickelt.
Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion sowie der zunehmende Zeit- und Kostendruck im Wohnungsbau führen dazu, dass immer mehr Projektentwickler, Investoren, Kommunen und Architekten auf moderne Holzbausysteme setzen.
Besonders die Kombination aus industrieller Vorfertigung, hoher Ausführungsqualität und kurzen Bauzeiten macht den Holzbau heute zu einer der interessantesten Bauweisen der Zukunft.
Der moderne Holzbau vereint zahlreiche Anforderungen des heutigen Bauens:
nachhaltiger Baustoff
CO₂-Speicherung im Gebäude
kurze Bauzeiten
hoher Vorfertigungsgrad
geringes Eigengewicht
hohe Energieeffizienz
angenehmes Raumklima
flexible Grundrisse
ideal für Aufstockungen und Nachverdichtungen
hohe architektonische Qualität
Der Holzbau bietet dabei nicht nur ökologische Vorteile, sondern zunehmend auch wirtschaftliche Vorteile für Investoren und Bauträger.
Der größte Vorteil moderner Holzbausysteme liegt in der industriellen Vorfertigung.
Wände, Decken, Fassaden oder komplette Raummodule werden bereits im Werk produziert und anschließend montagefertig auf die Baustelle geliefert.
Dadurch entstehen:
deutlich kürzere Bauzeiten
weniger Baustellenverkehr
geringere Lärmbelastung
höhere Terminsicherheit
schnellere Vermarktung und Vermietung
Insbesondere im seriellen Wohnungsbau können Bauzeiten um bis zu 20 % reduziert werden.
Durch die Vorfertigung im Werk entstehen:
hohe Maßgenauigkeit
geringere Fehlerquoten
reduzierte Nachträge
optimierte Kostenkontrolle
Viele Prozesse werden bereits vor Baubeginn digital geplant und koordiniert.
Gerade im seriellen Holzbau entstehen dadurch erhebliche Effizienzvorteile.
Einer der größten Vorteile des Holzbaus liegt in seiner ökologischen Wirkung.
Holz ist:
ein nachwachsender Rohstoff
regional verfügbar
ressourcenschonend
wiederverwertbar
Besonders wichtig:
Holz speichert während seines Wachstums CO₂ dauerhaft im Gebäude.
Dadurch können Gebäude selbst zu einem langfristigen Kohlenstoffspeicher werden.
Die Holzrahmenbauweise gehört heute zu den wirtschaftlichsten Bauweisen im Wohnungsbau.
Typischer Wandaufbau:
Holzständerkonstruktion
Holzwerkstoffplatten
Gefachdämmung
Installationsebene
Fassadenaufbau
Dadurch entstehen:
sehr gute Wärmedämmwerte
schlanke Wandaufbauten
hohe Energieeffizienz
flexible Grundrisse
Genau auf dieser Bauweise basiert ein Großteil der Projekte von EG-Holzbau.
Im modernen Holzrahmenbau werden häufig eingesetzt:
20 bis 24 cm Holzständer
Holzfaserdämmung
Installationsebene
Fassadenbekleidung oder Putzsystem
Gesamtwandstärken:
ca. 32 bis 45 cm
10 bis 20 cm Holzständer
Schallschutzdämmung
doppelte Beplankung
Besonders bei Wohnungstrennwänden kommen mehrschalige Konstruktionen zum Einsatz.
Die wichtigsten Deckensysteme:
Einsatz:
Einfamilienhäuser
Reihenhäuser
kleinere Mehrfamilienhäuser
Spannweiten:
ca. 4 bis 7 m
Der moderne Standard im mehrgeschossigen Holzbau.
Spannweiten:
ca. 5 bis 9 m
Typische Stärken:
12 cm
16 cm
20 cm
24 cm
Besonders interessant für Mehrfamilienhäuser.
Vorteile:
höherer Schallschutz
höhere Tragfähigkeit
größere Spannweiten
bessere Schwingungsdämpfung
Spannweiten:
ca. 6 bis 10 m
Wie im Betonbau entscheidet die frühe Rasterplanung über die Wirtschaftlichkeit.
Raster:
5,50 m
6,00 m
6,25 m
Gebäudetiefe:
10 bis 12 m
Raster:
6,00 m
6,50 m
7,00 m
Gebäudetiefe:
10 bis 12,50 m
Besonders wirtschaftlich:
5,50 bis 7,20 m Tragwerksraster
Dadurch entstehen optimale Voraussetzungen für Vorfertigung und Serienfertigung.
Der moderne Holzbau entwickelt sich zunehmend in Richtung industrieller Fertigung.
Komplette:
Wände
Decken
Fassaden
Bäder
Raummodule
werden bereits im Werk gefertigt.
Die Module werden anschließend auf der Baustelle montiert und angeschlossen.
Vorteile:
extrem kurze Bauzeiten
hohe Qualität
geringer Personalbedarf auf der Baustelle
hohe Wiederholbarkeit
Der Modulbau eignet sich besonders für:
Studentenwohnen
Boardinghäuser
Mitarbeiterwohnen
Hotels
Kindergärten
Schulen
kommunale Gebäude
Ein enormes Zukunftspotenzial liegt in der Aufstockung und Nachverdichtung bestehender Gebäude.
Der große Vorteil von Holz:
Das geringe Eigengewicht reduziert die Belastung bestehender Gebäude erheblich.
Dadurch eignet sich Holz besonders für:
Dachaufstockungen
Nachverdichtungen
energetische Sanierungen
Erweiterungen im Bestand
Viele Gebäude können dadurch zusätzlichen Wohnraum schaffen, ohne neue Grundstücke zu versiegeln.
Auch im Gewerbe- und Kommunalbau gewinnt Holz zunehmend an Bedeutung.
Einsatzbereiche:
Bürogebäude
Verwaltungsgebäude
Schulen
Kindergärten
Mehrzweckhallen
Gesundheitsgebäude
Vorteile:
kurze Bauzeiten
angenehmes Raumklima
nachhaltige Bauweise
positives öffentliches Image
Die Realität zeigt:
Nicht jedes Gebäude muss vollständig aus Holz oder Beton bestehen.
Besonders wirtschaftlich sind häufig Hybridkonstruktionen:
Holzrahmenbau + Stahlbetonkern
Holzbau + WU-Betonkeller
Holz-Beton-Verbunddecken
Holzfassaden + Massivsockel
Dadurch können die jeweiligen Vorteile optimal kombiniert werden.
Der moderne Holzbau ist heute keine alternative Sonderlösung mehr.
Durch:
industrielle Vorfertigung
hohe Energieeffizienz
kurze Bauzeiten
Nachhaltigkeit
CO₂-Speicherung
flexible Nutzungskonzepte
entwickelt sich der Holzbau zunehmend zu einer der wichtigsten Bauweisen für den Wohnungsbau der Zukunft.
Besonders in Verbindung mit seriellen Bauprozessen, Modulbauweisen, Aufstockungen und Hybridkonstruktionen entstehen wirtschaftliche, nachhaltige und architektonisch hochwertige Gebäude für Investoren, Kommunen, Bauträger und private Bauherren.
Für die Zukunft des Wohnungsbaus wird daher nicht die Frage sein, ob Holz eingesetzt wird – sondern an welcher Stelle Holz seine größten wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile ausspielen kann.
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