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Was kostet ein Architekt für ein Einfamilienhaus?

Was kostet ein Architekt für ein Einfamilienhaus?

Was kostet ein Architekt für ein Einfamilienhaus?

Kosten, Leistungen und was Bauherren wirklich wissen müssen

Wer ein Einfamilienhaus bauen möchte, steht früh vor einer zentralen Frage:
Was kostet ein Architekt – und lohnt sich das überhaupt?

Die ehrliche Antwort: Ja, ein Architekt kostet Geld.
Die wichtigere Antwort: Gute Planung spart in der Regel mehr Geld, als sie kostet.

In diesem Beitrag erklären wir transparent, wie sich Architektenkosten zusammensetzen, welche Leistungen enthalten sind, wo typische Missverständnisse liegen und worauf private Bauherren achten sollten.

Wie setzen sich die Kosten für einen Architekten zusammen?

Die Vergütung von Architekten richtet sich in Deutschland in der Regel nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure).
Sie definiert Leistungsphasen, Honorartafeln und Orientierungswerte – kein starres Preissystem, sondern einen nachvollziehbaren Rahmen.

Entscheidend für die Höhe des Honorars sind:

  • die anrechenbaren Baukosten

  • der Leistungsumfang

  • die Komplexität des Projekts

  • individuelle Honorarvereinbarungen

Ein Architektenhonorar ist kein Pauschalpreis, sondern das Ergebnis aus Planungsaufwand, Verantwortung und Haftung.

Welche Leistungen übernimmt ein Architekt?

Die HOAI gliedert die Architektenleistung in neun Leistungsphasen (LPH).
Für private Bauherren sind insbesondere folgende relevant:

Leistungsphasen 1–2: Grundlagenermittlung & Vorplanung

  • Klärung der Aufgabenstellung

  • Analyse von Grundstück, Baurecht und Budget

  • erste Entwurfsideen und Machbarkeitsprüfung

👉 Zentrale Phase, um Fehlentscheidungen frühzeitig zu vermeiden.

Leistungsphasen 3–4: Entwurfs- & Genehmigungsplanung

  • ausgearbeiteter Entwurf

  • Grundrisse, Schnitte, Ansichten

  • Bauantrag und Abstimmung mit Behörden

👉 Ohne diese Phase keine Baugenehmigung.

Leistungsphasen 5–7: Ausführungs- & Vergabeplanung

  • detaillierte Ausführungsplanung

  • Ausschreibung der Bauleistungen

  • Angebotsprüfung und Vergabeempfehlung

👉 Hier entscheidet sich, ob Kosten beherrschbar bleiben oder aus dem Ruder laufen.

Leistungsphasen 8–9: Bauüberwachung & Objektbetreuung

  • Kontrolle der Bauausführung

  • Kosten- und Terminüberwachung

  • Abnahmen und Mängelverfolgung

👉 Extrem relevant für Qualität, Termine und Kostenkontrolle.

Was kostet ein Architekt konkret?

Die Architektenkosten hängen direkt von den Baukosten ab.

Beispiel Einfamilienhaus

  • Baukosten (KG 300 + 400): ca. 400.000 €

  • Architektenhonorar (alle Leistungsphasen): ca. 10–15 %

  • entspricht etwa: 40.000–60.000 €

Je nach Projekt, Leistungsumfang und Vereinbarung kann das Honorar darunter oder darüber liegen.

Wichtig:
👉 Weniger Leistung bedeutet weniger Honorar – aber auch mehr Risiko für den Bauherrn.

Kann man Leistungen weglassen, um Kosten zu sparen?

Ja – aber mit Vorsicht.

Häufig verzichten Bauherren auf:

  • Ausschreibung

  • Vergabeunterstützung

  • Bauüberwachung

Das senkt kurzfristig das Honorar, führt jedoch oft zu:

  • höheren Baukosten

  • Qualitätsmängeln

  • Konflikten auf der Baustelle

👉 Was an Planung gespart wird, wird häufig teurer gebaut.

Warum sich ein Architekt für private Bauherren lohnt

Ein Architekt ist kein Luxus, sondern ein wirtschaftlicher Faktor.

Vorteile einer vollständigen Architektenplanung:

  • realistische Kosteneinschätzung

  • funktionierende Grundrisse und bessere Flächennutzung

  • weniger Nachträge während der Bauphase

  • höhere Bauqualität

  • langfristiger Werterhalt der Immobilie

Ein schlecht geplantes Haus bleibt 30–50 Jahre problematisch.
Eine gute Planung wirkt ebenso lange.

Typische Fehler von Bauherren bei Architektenkosten

❌ Fehler 1: Nur auf den Preis schauen
Ein günstiges Honorar bedeutet oft:

  • weniger Zeit

  • weniger Kontrolle

  • mehr Risiko

❌ Fehler 2: Leistungen nicht klar definieren
Unklare Verträge führen zu:

  • Missverständnissen

  • Nachforderungen

  • Enttäuschungen

❌ Fehler 3: Planung unterschätzen
Planung ist nicht „nur Zeichnen“, sondern:

  • Koordination

  • Entscheidungsfindung

  • Verantwortung

  • Haftung

Wie finde ich den richtigen Architekten?

Nicht der günstigste Architekt ist der richtige, sondern der passende.

Achten Sie auf:

  • Erfahrung mit Einfamilienhäusern

  • klare, ehrliche Kommunikation

  • transparente Kostenstruktur

  • realistische Aussagen

  • strukturierte Arbeitsweise

Ein guter Architekt sagt auch:

„So ist das nicht sinnvoll.“

Fazit: Was kostet ein Architekt – und was kostet keine Planung?

Ein Architekt für ein Einfamilienhaus kostet Geld.
Keine oder schlechte Planung kostet meist mehr.

Architektenhonorare liegen in der Regel bei 10–15 % der Baukosten.
Dafür erhalten Bauherren:

  • Planungssicherheit

  • Qualität

  • Kostenkontrolle

  • langfristigen Mehrwert

Wer ein Haus baut, trifft eine der größten Investitionen seines Lebens.
Fundierte Planung ist dafür keine Option – sondern Voraussetzung.

Über uns

2P-Raum Architekten planen Einfamilienhäuser, Wohnungsbau und Bauprojekte im Bestand.
Unser Fokus liegt auf klarer Struktur, realistischer Kostenplanung und Architektur, die langfristig funktioniert.

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EFH-PW München-Großhadern

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