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Was kostet ein Haus wirklich?

Was kostet ein Haus wirklich?

Was kostet ein Haus wirklich?

Gesamtkosten realistisch einschätzen – vom Grundstück bis zum Einzug

Eine der häufigsten Fragen von Bauherren lautet: Was kostet ein Haus wirklich?
Die ehrliche Antwort: Mehr als beworbene Hauspreise oder pauschale Quadratmeterangaben vermuten lassen.

Ein Haus besteht nicht nur aus dem Baukörper. Wer ausschließlich auf Baukosten schaut, erlebt später fast zwangsläufig Budgetüberschreitungen.
Dieser Beitrag zeigt transparent und realistisch, welche Kosten beim Hausbau tatsächlich entstehen – und wie sie von Anfang an richtig eingeschätzt werden können.

Warum viele Bauherren ihre Hauskosten unterschätzen

Kostenfehler entstehen meist aus drei Gründen:

  • Fokus nur auf den „Hauspreis“

  • fehlende Berücksichtigung der Baunebenkosten

  • Planung ohne realistische Kostengrundlage

Ein Hausbau ist ein Gesamtprojekt. Wer nur einzelne Bausteine betrachtet, verliert schnell die Kontrolle über das Budget.

Die Gesamtkosten eines Hauses – die 5 entscheidenden Kostenblöcke

Erst das Zusammenspiel aller Kostenblöcke ergibt den tatsächlichen Hauspreis.

1️⃣ Grundstückskosten

Sofern das Grundstück noch nicht vorhanden ist, gehören dazu:

  • Kaufpreis

  • Notar- und Grundbuchkosten

  • Grunderwerbsteuer

  • ggf. Maklerprovision

👉 Faustregel: Erwerbsnebenkosten liegen häufig bei 10–15 % des Grundstückspreises.

Darüber hinaus beeinflusst das Grundstück maßgeblich:

  • Hausgröße und Bauweise

  • Gründungskosten

  • Genehmigungsfähigkeit

Ein günstiges Grundstück kann später teurer zu bebauen sein als ein gut geeignetes, höherpreisiges Grundstück.

2️⃣ Baukosten für das Haus

Die Baukosten umfassen in der Regel:

  • Rohbau

  • Ausbau

  • Haustechnik

Aktuelle realistische Richtwerte (2025/2026):
ca. 3.000–4.500 €/m² Wohnfläche, abhängig von:

  • Bauweise

  • Ausstattungsstandard

  • Komplexität

  • Region

👉 Quadratmeterpreise sind Richtwerte, keine belastbaren Angebote.

3️⃣ Baunebenkosten – der meist unterschätzte Kostenblock

Baunebenkosten werden häufig massiv unterschätzt. Dazu zählen u. a.:

  • Architekten- und Planungskosten

  • Statik

  • Vermessung

  • Bodengutachten

  • Genehmigungsgebühren

  • Prüfingenieure

  • Versicherungen

  • Baustrom / Bauwasser

  • Hausanschlüsse

👉 Faustregel: Baunebenkosten liegen bei 15–20 % der reinen Baukosten.

Wer diese Kosten nicht berücksichtigt, überschreitet sein Budget fast zwangsläufig.

4️⃣ Außenanlagen & Erschließung

Häufig nicht im Hauspreis enthalten, aber unvermeidbar:

  • Zufahrt

  • Terrasse

  • Wege

  • Einfriedung

  • Garten

  • Geländemodellierung

  • Stützmauern

Kosten hierfür liegen schnell bei 35.000–80.000 € oder mehr – abhängig vom Grundstück.

5️⃣ Sonderwünsche & Änderungen während des Baus

Ein klassischer Kostentreiber:

  • Grundrissänderungen

  • zusätzliche Technik

  • höhere Ausstattungsstandards

  • Sonderlösungen

👉 Späte Entscheidungen sind immer teurer als frühe Planung.

Beispielrechnung: Einfamilienhaus realistisch kalkuliert

Beispiel:

  • Wohnfläche: 150 m²

  • Baukosten: 4.000 €/m² → 600.000 €

Zusätzliche Kosten:

  • Baunebenkosten (18 %): ca. 108.000 €

  • Außenanlagen: ca. 65.000 €

Gesamtkosten: ca. 773.000 €

➡️ Der „Hauspreis“ von 600.000 € ist nicht die Gesamtsumme.

Warum frühe Planung bares Geld spart

Viele Bauherren versuchen, Planungskosten zu reduzieren – meist mit gegenteiligem Effekt.

Strukturierte Planung:

  • klärt das Budget realistisch

  • vermeidet teure Änderungen

  • reduziert Bauzeit- und Kostenrisiken

  • sorgt für funktionierende Grundrisse

👉 Was an Planung gespart wird, wird häufig teurer gebaut.

Typische Kostenfehler von Bauherren

Zu frühe Festlegung auf einen Haustyp
ohne Grundstücks- und Baurechtsprüfung

Glaube an pauschale Quadratmeterpreise

Unterschätzung der Baunebenkosten

Änderungen während der Bauphase

Wie Architekten helfen, Hauskosten realistisch zu steuern

Ein Architekt gestaltet nicht nur, sondern sorgt vor allem für:

  • Kostenklarheit

  • realistische Machbarkeit

  • strukturierte Entscheidungen

  • Koordination aller Beteiligten

Gerade bei individuellen Häusern ist Planung der größte Hebel zur Kostensicherheit.

Fazit: Was kostet ein Haus wirklich?

Ein Haus kostet:

  • mehr als der beworbene Hauspreis

  • mehr als reine Baukosten

  • aber weniger, wenn früh richtig geplant wird

Wer alle Kostenblöcke kennt und realistisch kalkuliert, vermeidet böse Überraschungen – und trifft bessere Entscheidungen.

Über uns

2P-Raum Architekten planen Einfamilienhäuser, Wohnungsbau und Bauprojekte im Bestand.
Wir unterstützen Bauherren bei der realistischen Einschätzung von Kosten, Baurecht und Machbarkeit – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

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